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Donnerstag, 09. November 2006-11-15

Ankunft in Birmingham um ca. 11:00.
Ich bin sofort auf die Toilette gestürzt *gg* und hab gedacht lustig,
Europa, und trotzdem beginnt es schon ganz anders als gewohnt zu sein. Gut,
es war nur eine Kleinigkeit, aber bei uns sind die Türen alle zu und dort
waren auf der gesamten großen Flughafen-Toilette alle Türen offen und zwar
so das ich kurz überlegt habe obs da überhaupt Türen gibt.

Nach dem Gepäckband haben wir dann einen Plan von Birmingham gekauft und
sind dann Taxi suchen gegangen. Hat gut geklappt, war aber wieder lustig,
weil obwohl mans weiß wars ungewohnt das der Fahrer auf der Beifahrerseite
einstieg. Auch hier wieder kein „normales“ Auto, sondern ein Auto mit
eigenem Innenraum für die Fahrgäste mit Bänken gegenüber, und einer Trennung
durch ein Fenster zum Taxifahrer und mit Mikrofon wenn er mit einem reden
will. Nach ca 20 Minuten Taxifahrt und 13 Pfund später wurden wir von einer
lieben Familie in unserem „Bed & Breakfast“ Quartier begrüßt.
Wir wurden dann gleich mit Plan und Bus-Instruktionen ausgestattet weil wir
mit dem Bus nach Birmingham fahren wollten. Vorher haben wir aber unser
Zimmer bezogen und gleich das nächste entdeckt was „anders“ war. Es gab
nicht einen Wasserhahn beim Waschbecken sondern zwei, einen für Heißwasser
einen für Kaltwasser, mischen musste man in der Luft.
. Auch der Stöpsel
zum Schließen des Abflusses war ein anderes System. Ich fand es irgendwie
einfach spannend das trotz Europa doch so vieles gleich völlig anders war
als wäre man irgendwo weit weg.

Nach einem kurzen gemütlichen Spaziergang durch unsere nette Wohngegend
waren wir dann bei der Bushaltestelle. Unser Vermieter hatte uns schon
gewarnt das die Busfahrer nicht besonders hilfsbereit wären wenn man nicht
das passende Kleingeld hat. Übrigens muss man dem Bus winken wenn man will
das er stehen bleibt.

Gut wir sind dann also ganz neugierig in den zweiten Stock gegangen, genau,
wir hatten das Glück mit einem Stockbus fahren zu müssen. Übrigens eine
gefährliche Geschichte, man sollte sich mit beiden Händen anhalten.
Wir
waren so ca. 45 Minuten unterwegs, war spannend weil wir hatten keine Ahnung
wo wir aussteigen mussten mit Plan und Rausschauen haben wirs aber dann
ziemlich gut getroffen und sind direkt im Zentrum ausgestiegen. Am Weg
Richtung Birmingham sind wir durch Vorort-Straßen durchgefahren wo man echt
den Eindruck hatte man ist irgendwo in ....Nepal ist vielleicht übertrieben,
aber sagen wir Indien, ärgste Bruchbuden-Geschäfte mit Gittern vor den
Auslagen um vorm Einschlagen zu schützen und in den Auslagen Saris und
indische Stoffe ohne Ende, indische und ich weiß nicht was noch alles
Lebensmittel- und Geschirrgeschäfte, Friseure, Lokale und und und. War echt
spannend.
Dann ging die Birmingham Entdeckung los. Ziemlich zu Beginn haben wir gleich
mal einen „Marks & Spencer“ Lebensmittelladen entdeckt. Ich liebe es in
fremden Ländern Lebensmittel zu entdecken.
Fürs erste waren es aber nur paar Säfte und Gummi“bärli“.

Der ungeplante (weil treiben lassend) Spaziergang führte uns dann über die
Cathedrale Church of St. Philip, die wir aber leider nur von außen gesehen
haben,

über das Rathaus von Birmingham

und den Platz davor mit den imposanten Steinkugeln

und den „Figuren“-Brunnen

zur New Street,

der zentralen Einkaufsstrasse von Birmingham.
Am Rathaus haben zwei rote „Plaketten“ unsere Aufmerksamkeit erregt, die wir
dann auch noch am Gebäude daneben entdeckt haben deren Sinnhaftigkeit uns
aber völlig schleierhaft war (mehr dazu später).
Weiter gings die New Street entlang, mittlerweile schon auf der Suche nach
einem Mittagessen. Überall wos Sandwichs gab standen die Menschen in
Schlangen (schön geordnet natürlich *gg*) an, aber unsere Beine schrieen
bereits nach Sesseln.

Irgendwie haben wir aber in dieser Strasse nichts nach unserem Geschmack
gefunden. Der Weg führte uns dann in ein eher nicht so tolles
Einkaufszentrum wo dann bei einem Lokal das auch recht voll war stand das es
Fish and Chips gibt. Gesagt getan, wir dachten ok nehmen wir einmal Fish and
Chips und einmal Chicken and Chips in der Meinung dann bekämen wir einmal
gebackene Fischstücke und einmal gebackene Henderl-Stücke. Ja von wegen *gg*
wir hatten vergessen in Birmingham zu sein, in der Stadt der indischen
Küche. Es gab Fish and Chips, mit fetter und gatschiger Panier und ein Huhn
in einer indischen Currysauce gekocht. Naja wir können jetzt mitreden. *gg*
Nen Schnaps hätte ich danach allerdings gut gebrauchen können.

Danach dann wieder raus aus dem Einkaufszentrum – am Weg haben wir noch
einen Verkaufsstand entdeckt wos diese roten Dinger zum kaufen gab und
einige Menschen die diese angesteckt hatten.
Irgendwie hatten wir den Eindruck durch zu sein durch den reizvollen Teil
von Birmingham, aber hatten Lust doch noch mehr zu entdecken. Einen Führer
oder ähnliches haben wir leider nirgends gefunden aber ich hatte Gott sei
Dank noch eine Email mit, mit Birmingham Tips von einer Freundin die mal ne
Zeitlang da gewohnt hat und Fan ist. Also haben wir uns auf die Suche
nach ihrem Lieblingscafé gemacht bewaffnet mit Email und Stadtplan. Ich muss
zugeben wir haben am Weg da hin echt gezweifelt und ich war ganz knapp vorm
Umdrehen. Irgendwie fand ich Birmingham nicht wirklich „durchsichtig“ es
gibt nicht „das Zentrum“ und dann ists aus und alles ist irgendwie
eindeutig, sondern es gibt nette Ecken mitten im Zentrum und dann gibt’s
Ecken die ich eher dem Hauptbahnhof einer Stadt zuordnen würde, rundum die
Stadtmitte führt ziemlich eng eine stark befahrene „Stadtautobahn“ die man
als Fußgänger erst mal überrunden muss.
Auf alle Fälle waren wir dann plötzlich bei ganz supernetten Kanälen mit
Hausbooten und tollen Häusern, der Teil von Birmingham der mir, im
Nachhinein betrachtet, am allerbesten gefallen hat.
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Dort gabs dann auch eine Kaffe Pause im „Costa“ einer Kette ähnlich
wie Starbucks nur auf italienisch. Das war dann irgendwo in der Ecke
Brindley Place.

Von da gingen wir dann wieder über die Kanäle Richtung Zentrum zurück,
allerdings auf einem anderen Weg.
Spannend war für mich immer wieder dieser Gegensatz Alt und Modern.

Und irgendwie auch dieses immer wieder nach hübschen Plätzen suchen müssen.
Ich muss zugeben die Stadt als Ganzes hat mir nicht wirklich gefallen, sie
hat echt nette Plätzchen, die man aber erstmal entdecken muss. Ich entdecke
wahnsinnig gerne und im Nachhinein beim Fotos ansehen denk ich, ja war
eigentlich eh sehr schön, aber ich hab natürlich auch nur das Schöne
fotografiert.

Naja auf alle Fälle sind wir dann noch zum Bullring gegangen, einem ganz
neuen, modernen riesigen Einkaufzentrum

in dem auch das Kaufhaus „Selfridge“ ist das ich job-bedingt schon vom
Hörensagen kannte und durch das ich natürlich durchlaufen musste.
Dann hats aber auch gereicht, es ging wieder mit dem Stockbus, durch das
bereits dunkle Birmingham zurück zu unserem Quartier wo wir dann ziemlich
früh und ziemlich k.o. ins Bett geplumpst sind.
Freitag, 10. November
1. Frühstück in England. Wir haben uns für Continental Breakfast entschieden
Den Toast mussten wir selber toasten. Ich denk das wird in die Geschichte
unseres Gästehauses eingehen
wir haben nämlich Feueralarm ausgelöst *rotwerd* weil der Toast etwas
verbrannt ist.

Dann wurden wir von unserem Hausherren zur Bushaltestelle für den 966 „Lock
Lane – Grove Road“ zum N.E.C (Messezentrum) gebracht. Er ist übrigens wieder
auf der falschen Seite ins Auto eingestiegen.
Nach einer längeren Wartezeit gings dann Richtung N.E.C. wieder ohne ne
Ahnung zu haben wann wir wo aussteigen müssen. Irgendwie dachten wir dann
jetzt müsste es soweit sein, aber dann hat mich schon der Engländer
angequatsch der hinter mir saß (offenbar hatten wir Hobbycraft auf der Stirn
stehen *gg*) das es erst die nächste Station sei und wir sollten ihnen
nachgehen sie gehen alle da hin. *gg* Also stieg dann der ganze Bus beim
N.E.C. aus.

Dort wars ein weiterer Fußmarsch zur richtigen Halle. Erst haben wir uns die
„Christmas“ angeschaut die eher enttäuschend war weil’s irgendwie eine
komische Mischung von Kunsthandwerkern (keiner unser Geschmack) und
irgendwelchen geschäftlichen Anbietern war. Ich hab mich nur in
Metallschablonen verliebt wo gezeigt wurde, daß man mit Icing schablonieren
kann. Im Nachhinein gesehen hab ich mich zu sehr verliebt aber was solls,
war halt Begeisterung.

Dann sind wir zur eigentlichen Hobbycraft, war toll eine so große
Bastel-Messe, erst war die Begeisterung sehr groß, irgendwann mal hatte man
sich aber satt gesehen an all den Karten-Mach-Utensilien, man hatte den
Eindruck als würde ganz England nur Karten machen, von Lochern, Embossern,
Stempeln und Scrapbooking Zubehör scheinen sie nicht genug bekommen zu
können, aber Stenciling, Decoupage, Patchwork……und andere englische Hobbys
scheinen zur Zeit arg in den Hintergrund gedrängt zu sein.
Vor allem von Decoupage wo ich ja Fan bin hab ich mir viel erwartet und
NICHTS gefunden.
Ich würde sagen ¾ der Messe (und die war nicht klein) war Karten-Zubehör,
für jemand der keine Karten macht einfach zu viel.
Dann war noch ein kleiner Teil mit Malzubehör, das wars dann auch schon.
Dann wieder mit unserem Stockbus heim, auch wieder ein spannendes
Unterfangen mit Plan und Kurvenzählen, weil’s bereits dunkel war und unsere
Haltestelle bei der Rückfahrt in einer anderen Strasse war als beim
Hinfahren. Aber wir haben es perfekt gelöst.

Nach nem kurzen Zwischenstop in unserer Pension sind wir in ein vom
Vermieter empfohlenes Pub in der Nähe gegangen. Übrigens hab ich’s beim
Straßen überqueren nie geschafft in die richtige Richtung zu schaun, das ist
dermaßen verinnerlicht das ich’s nicht mal schaffe wenn ich dran denke, ich
hab halt dann immer in beide Richtungen geschaut.

Im Pub gabs dann ein Rumpsteak, drauf waren gebackene Zwiebelringe, dabei
Chips, Erbsen und Karotten (Gemüse geschmackvoll zubereiten will gekernt
sein *fg*). Zum Trinken gabs für mich nicht Biertrinker ein Guiness – ja
Werbung wirkt, weil da war ein Foto davon und da musste ich dann auch eins
haben – habs aber bereut. ;-))
Samstag, 11. November
Der große Tag.
Der Tag der „Cake Show 2006“

Frühstück ohne Feueralarm.
Busfahrt zum N.E.C. mittlerweile schon fast Routine.
Nachdem wir den Türsteher bei der Hobbycraft davon überzeugt hatten das wir
noch mal in die Messe müssen ohne zu bezahlen weil ein am Vortag gekaufter
Stern-Locher kaputt war gings dann zur „Cake 2006“.

Erster Eindruck: ERSCHLAGEN!!!!!!
Dazu muss ich aber sagen das ich mir die Messe eigentlich viel größer
vorgestellt habe, es war eine große Halle, davon war aber schätzungsweise
nur ¼ mit Ständen, ¼ mit Torten vom Wettbewerb bestückt, der Rest abgesperrt
bzw. zum Sitzen und Essen.
Aber es waren Menschen ohne Ende, an jedem Stand wurlte es, man musste sich
durchkämpfen um überhaupt was zu sehen und die sonst so gesitteten brav
anstehenden Engländer können auch anders wenn sie tortensüchtig sind. *gg*
Für mich wars überhaupt irre was die alle an Farben und und und gekauft
haben. Unsereins hat zum Beispiel 3-4 Edibble Art Glitter gekauft während
die 10-15 Döschen gekauft haben und man hatte den Eindruck als wäre alles
unheimlich billig und man müsste ganz dringend kaufen bevor alles weg ist
obwohl die Preise eigentlich so waren wie sie halt in GB sind. Mir wars echt
bissi zu viel dieses sich überall durchkämpfen und auch noch in einem
fremdsprachigen Land und die vielen gierigen Menschen. Anfangs hab ich gar
nix gekauft weil mich das alles überfordert hat. Wir haben uns dann mal
einen Teil der Wettbewerbstorten angesehen. Erst hab ich noch tapfer jede
fotografiert für die Daheim gebliebenen aber irgendwann hab ich dann gemerkt
das das viel zu viele waren und habs eingeschränkt auf die die mir gefallen
haben bzw die wo mir Details gefallen haben. Während des Guckens wurde
plötzlich durchgesagt das es jetzt 2 Schweigeminuten gäbe, warum haben wir
nicht erfahren und noch weniger gewusst. Das war komisch, es hat dann
angeblich 3 Minuten gedauert und es wurde nicht mehr gesprochen und die
meisten haben sich auch nicht mehr bewegt, eine ganz komische Situation vor
allem wenn man nichtmal weiß um was es geht und 3 Minuten können irre lang
sein. Danach ging das Geschnatter und der Lärm wieder weiter.

Hab ich ganz vergessen, beim Frühstück haben wir die erste neue liebe
„Tortentante“ kennengelernt und auf der Messe dann nach und nach die Anderen
die da waren. Das war einfach super nett.
Immer wieder war ein kurzes Pläuschchen und Fachsimpeln eingebaut.


Irgendwann hab ich mich fast gezwungen mal einzukaufen all die Dinge auf der
Einkaufsliste, wobeis bei Weitem nicht alle geworden sind, teilweise aus
Einsparungsgründen teilweise weil es sie gar nicht gab. Es war überhaupt
arg, auf der Messe die bis Sonntag Abend ging waren schon Samstag Mittag
viele Dinge ausverkauft.
Ja und ich habe "Torten-Größen" gesehen zum Beispiel Debbie Brown und beim
Einkaufen stand ich bei zwei Ständen neben Peggy Porschen.
Gegen 5 haben wir dann die Messe verlassen, ich hätte zwar noch bei
verschiedenen Ständen zuschauen können wie diverse Dinge gemacht werden aber
irgendwie fehlte mir dazu die Ruhe.
Am Abend sind wir dann wieder in das Pub vom Freitag Abend, allerdings in
einer großen Truppe mit den ganzen Torten-Tanten, das war ein toller und
gemütlicher und lustiger Abend der leider viel zu kurz war.
Ach ja und hier wurde das „Poppy (Mohnblüte) Appeal“ und auch die
Schweigeminute geklärt. Am 11. November ist Remembrance Day in England, es
wird den Toten des 1. Weltkriegs gedacht, am 11.11. um 11:00 gibt es jedes
Jahr eine zweiminütige Schweige“minute“. Mittlerweile hat aber die englische
Legion die sich um die Veteranen und Soldaten kümmert den Tag mit ihrem „Poppy
Appeal“ und dem Gedenken an die Gefallenen und Soldaten einen neuen Sinn
gegeben. Mit den Poppys finanziert sich die Gesellschaft durch die
Spendeneinnamen. Bereits 2 Wochen vor dem 11. November werden die Bürger
aufgefordert zu spenden und bekommen dafür eine Mohn-Ansteckblüte.

Und den Blüten nach zu schließen gibt’s eine rege Beteiligung und zwar vom
Anzugträger bis zur armen Omi.

Sonntag, 12. November 2006
Am Sonntag hatten wir dann vor uns noch bisschen Solihull anzusehen was laut
Fotos für uns eher „typisch“ England war als Birmingham.
Nach einem 20 minütigem Fußmarsch an der Hauptstraße entlang hatten wir es
dann gefunden. Es war Sonntag halb 10 und noch einigermaßen leer, aber es
füllte sich zusehends als die Geschäfte zu unserem Erstaunen alle nach und
nach aufsperrten.

Solihull ist ein herziges kleines Örtchen mit schönen alten Häusern. Wieder
hatten sehr viele den mittlerweile schon bekannten Poppy Appeal Anstecker an
der Jacke, ein paar sogar in Stoff, möglicherweise die Variante für die ganz
großzügigen Spender.
Kurz vor 11 gab es eine Prozession zur Kirche mit lautem und langem
Gebimmel-Konzert und Niederlegung von mehreren Poppykränzen am Platz vor der
Kirche.

In einem Geschäft wo wir waren wurden wir schon durch Lautsprecher
vorgewarnt vor der Gedenkminute, also haben wir das Geschäft fluchtartig
verlassen. *gg*
Wir haben uns bisschen treiben lassen, haben uns das viel besprochene „Touchwood
Center“

ein großes Einkaufszentrum, wo sie angeblich von rundherum herkommen um dort
einzukaufen, angesehen, war ganz schön aber nicht überwältigend, dort gabs
dann auch unser letztes Mittagessen in GB. Dann haben wir nach längerer
Suche noch ein Lebensmittelgeschäft gefunden wo wir uns mit Lemon Curd,
flüssiger Lebensmittelfarbe und Lebensmittelaroma was da echt günstig war,
eingedeckt haben, ach ja und Cadburrys Schokolade hab ich auch noch gekauft,
die is lecker.
Übrigens gibt’s in GB einen Kaugummi-Recycler

und eine Mülltrennung von
Zigaretten und Kaugummi.

Dann noch ein kurzer Spaziergang durch den Friedhof, noch mal die
Fußgängerzone hinauf und zurück zum Quartier.

Dort kam dann nach einem kurzen Plausch mit unseren Zimmerwirten das Taxi
das uns zum Flughafen gebracht hat wo wir viel zu früh waren.
Am Flughafen hatten wir dann wieder eher das Gefühl in Dheli oder so
einzusteigen als in Birmingham. *gg* Es gab wieder eine ärgere „filzerei“
mit Plastiktütchen, und Schuhe ausziehen und von Hunden nach Sprengstoff
oder Drogen oder was weiß ich abgeschnüffelt werden. Dann mussten wir in
einem furchtbar hässlichen Flughafen-Warteraum warten der scheints gerade
renoviert wird, mit Ausblick auf alle Klimaanlagen-Rohre, Kabel und so
weiter. War auch komisch, weil man echt erst direkt beim Einchecken erfahren
hat an welches Gate man musste, wohl auch eine neue Sicherheitsmaßnahme.
Naja, dann Flug nach Frankfurt, da gabs dann einiges zu sehen am Flughafen
beim Rollen zu unserem „Finger“, da waren irre riesige Maschinen, dann
begann ein auf und ab durch kleine Gänge und mit kleinen Liften bis wir an
unserem Gate waren. Ich war einigermaßen verwundert, die riesen Maschinen
zeugten von einem internationalen Flughafen aber wie man sich da
zurechtfinden musste und was für Mini-Gänge man da gehen musste, da kam man
sich nicht mehr unbedingt wie auf nem riesigen Flughafen vor. Der Flieger
hatte dann Verspätung aber wir sind trotzdem pünktlich in Wien gelandet und
schon war unser kurzer und teurer ;-) Trip wieder vorbei und die Woche
danach war leider so dermaßen mühsam das das sonst so schöne nachfreuen echt
gleich vorbei war und die Tage in der Ferne schnell in noch viel weitere
Ferne gerückt waren.

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